Aktuelle Artikel 2002

 

Martin Hafen

Das weite Feld von Prävention und Gesundheitsförderung

Die etablierte Begrifflichkeit erschwert es, einen ordnenden Überblick über die grosse Menge an Faktoren zu gewinnen, die für Prävention und Gesundheitsförderung eine Rolle spielen. Im folgenden sollen die gängigen Begriffe neu geordnet und zu einem Modell weiterentwickelt werden, mit welchem die vielen Aspekte präventiver und gesundheitsfördernder Arbeit schematisiert dargestellt werden können.

Beat Hess

Mit Modellen guter Praxis zur Praxis guter Modelle

Das Rahmenprogramm "Schulen und Gesundheit", das neu "Netzwerk Bildung und Gesundheit" heisst, steht an einem Wendepunkt. Die ersten 6 Programmjahre haben reiche Erfahrungen ermöglicht; jetzt gilt es, dieses in einer ausführlichen Evaluation dokumentierte Know How zusammen mit den Anregungen aus dem Forum "Vision + Participation" und den Erkenntnissen der Programmverantwortlichen für die Planung der zweiten Phase des Netzwerks (2003 - 2010) zu nutzen. Dieser Prozess ist auf einem viel versprechenden Weg.

Wolfgang
Schneider

Mythos Cannabis

Der Mythos Cannabis scheint inzwischen durch die Anerkennung von Cannabis als Medizin und durch die Gewinnung von Faserhanf weitgehend entzaubert. Im Hinblick auf Cannabis als ein Genuss- und Rauschmittel bestimmen jedoch immer noch Diabolisierungs- und Dramatisierungsszenarien, Legendenbildungen als immerwährende Reproduktion von Cannabismythen die wissenschaftliche und öffentliche Diskussion.

Bernhard Meili

Fast 10 Jahre Fil rouge: Erfahrungen aus der Sicht des BAG

Wirkungsvolle Suchtprävention ist ein komplexes Unterfangen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) begegnet diesem Umstand dadurch, dass es Projekte unterstützt, die mit dem Setting-Ansatz arbeiten. Ein solches Projekt ist Fil rouge. Es ist bestrebt, Kinder- und Jugendheime dazu zu befähigen, ihre Strukturen so zu verändern, dass diese Organisationen ihren BewohnerInnen eine gesundheitsförderliche Lebenswelt bieten.



Jean-Pierre Zellweger
Rauchentwöhnung - was hilft wirklich?

Den Rauchenden helfen, mit dem Rauchen aufzuhören ist eine nützliche, kosteneffiziente und dankbare Tätigkeit für alle Personen, die im Gesundheitsbereich tätig sind. Die Hauptmethoden sind einerseits die Beratung - besonders in Form der so genannten "Minimalintervention" - und andererseits die korrekte Anwendung von Nikotinersatzpräparaten oder rezeptpflichtigen Medikamenten.



Elisabeth Glücks und Franz Gerd Ottemeier
Was Frauen Jungen erlauben können - was Männer Mädchen anzubieten haben
 

Vergriffenes Magazin:

Geschlechtshomogene Mädchenarbeit und - in Ansätzen auch - Jungenarbeit sind zu einer nicht übersehbaren Grösse in der pädagogischen Arbeit geworden. Der pädagogische Alltag ist aber weiterhin überwiegend gemischtgeschlechtlich: Die meisten Männer arbeiten pädagogisch auch mit Mädchen und die meisten Frauen auch mit Jungen. Dabei gilt es Chancen und Grenzen der pädagogischen Arbeit mit dem anderen Geschlecht zu erkennen.