SuchtMagazin Nr. 5 Oktober 2004

 

"Gender berücksichtigen in Schule, Freizeit und Erwerbsleben"


Aktueller Text

 

SUCHTARBEIT

Mann, Rausch, Sucht: Konstruktionen und Krisen von Männlichkeiten

Männliche Jugendliche und Erwachsene konsumieren Alkohol und illegale Suchtmittel häufiger, in grösseren Mengen und öffentlicher als weibliche Personen. Im Rahmen einer theoretischen und praxisorientierten Annäherung an den Zusammenhang von Männlichkeiten, Drogenkonsum und Suchtentwicklung werden Gründe für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede gesucht.

Heino Stöver

Heino Stöver, Ph.D., Associate Professor University of Bremen, Faculty of Law, Postbox 330 440, D-28334 Bremen, Tel.: +49 (0) 421 218 3173, Fax.: +49 (0) 421 218 3684, E-Mail: heino.stoever@uni-bremen.de

Rausch und Sucht sind eigentlich Männerthemen. Zu diesem Schluss kommt man, wenn man sich die epidemiologische Verteilung ansieht und auch die damit verbundenen Häufigkeiten individueller und gesellschaftlicher Schädigungen. Trotzdem gibt es vor dem Hintergrund einer unterentwickelten Männergesundheits-Diskussion kaum brauchbare Konzepte eines männerspezifischen Ansatzes in der Beratung, Betreuung und Behandlung von Männern mit problematischem Drogenkonsum. Wir tun so, als gäbe es geschlechtsneutrale Drogenarbeit, wobei allenfalls noch der Zusammenhang von ,Frauen und Sucht' thematisiert werden muss. Neben dieser Nischen-Diskussion scheint es keinen weiteren Bedarf und Interesse an der grössten Gruppe von Drogenkonsumenten und ‑abhängigen, den Männern, zu geben.
Dieser Beitrag befasst sich mit der Funktionalisierung des Rausches, der Funktionalität der Sucht für Männeridentitäten und mit möglichen Ansätzen, in der Drogenarbeit im weitesten Sinne adäquater mit diesen Herausforderungen umzugehen.

,Sucht' als Männerthema

Wirft man einen Blick auf die Geschlechterverteilung bei den Süchten in Deutschland ergibt sich folgendes Bild (Tab 1):

Tab. 1: Abhängigkeitsformen und Geschlechterverteilung

Abhängigkeit/Störung

Geschlechterverteilung

Alkohol:

1/3 Frauen; 2/3 Männer

Illegale Drogen:

1/3 Frauen; 2/3 Männer

Path. Glücksspiel:

10% Frauen; 90% Männer

Medikamente:

      2/3 Frauen; 1/3 Männer

Essstörungen:

90% Frauen; 10% Männer

Quelle: Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Nov. 2002

Führt man die Differenzierung innerhalb der verschieden Gruppen weiter, dann sieht man, dass sich die Geschlechtsunterschiede bei einzelnen Suchtformen weiter verringern, dass jedoch eine nähere Betrachtung der Konsummuster eindeutig riskantere Konsumgewohnheiten bei den Männern zeigt. Betrachtet man dann bestimmte Altersgruppen, dann fällt au, dass insbesondere jüngere Männer riskantere Konsumgewohnheiten pflegen. Dies zeigt sich z.B. beim Alkoholkonsum (Tab. 2).

Tab. 2: Alkoholkonsum und Geschlechterverteilung

Konsummuster

Geschlechterverteilung

Alkohol

Männer

Frauen

Tägl. Alkoholaufnahme:

17,4g

5,2g

Riskanter Alkoholkonsum

(<60g Männer, <40g Frauen)

16,6%

6%

Gefährlicher Alkoholkonsum

(<120g Männer, <80g Frauen)

6%

2%

Jugendliche (12-25)

 

 

Mind. 1x wöchentliche Alkoholaufnahme

     39%

     20%

Tägl. Alkoholaufnahme

77g

29g

Alkoholmissbrauch/-abhängigkeit

25,1%

7%

Quelle: BzgA 2001

Dasselbe Grundmuster lässt sich beim Tabakkonsum finden: Obwohl sich die Gesamtzahl der Raucher und Raucherinnen annähert (9,5 Mio. Männer und 7,2 Mio. Frauen), konsumieren Männer eindeutig mehr Zigaretten pro Tag und auch in gesundheitsschädlicheren Formen (filterlos) als Frauen. Bei den illegalen Drogen treten Missbrauchs- bzw. Abhängigkeitstendenzen bei Männern sogar beinahe doppelt so häufig auf wie bei Frauen. Andererseits überwiegen die Frauen bei der Einnahme von ,Risikomedikamenten' (41% vs. 55%) und solchen mit psychoaktiver Wirkung (12% vs. 20%) eindeutig.
Fasst man die Ergebnisse dieser und auch anderer epidemiologischer Betrachtungen zusammen, dann kann man folgende Punkte festhalten:

  • Die Geschlechtsunterschiede bei der Prävalenz des Drogenkonsums verringern sich.

  • Männer pflegen riskantere Konsummuster in Bezug auf Quantität und Qualität.

  • Jungen weisen einen früheren Einstieg in den Drogenkonsum auf als Mädchen.

  • Der Konsum der von Männern bevorzugten Drogen (Alkohol, illegale Drogen) ist öffentlich sichtbarer, unangepasster.

  • Mit der sozialen Auffälligkeit werden auch fehlende und unangemessene männliche Bewältigungsmuster öffentlich deutlich sichtbar (Gewalt, Verwahrlosung).

  • Dadurch entstehen grössere psycho-soziale Folgeproblematiken für die Individuen und die Gesellschaft.

Diese Ergebnisse müssen im Kontext anderer männlicher Gesundheitsrisiken betrachtet werden:

  • Die ersten acht gesundheitlichen Grunduntersuchungen von Jungen und Mädchen zeigen einen ,Risikofaktor männlich'.

  • Die Lebenserwartung von Männer ist gegenüber Frauen um 8 Jahre verkürzt.

  • Männliche Personen weisen im Jugendalter höhere Mortalitätsrisiken auf (Strassenverkehr 1,5: 1; Stürze 2,2:1; Ertrinken 1,9:1; Suizid 3:1)

  • Die Inhaftierungsrate von Männer gegenüber Frauen beträgt in Deutschland 55:1.

Rausch und männliche Identität

Rausch ist eine Herauslösung aus dem Wachbewusstsein - technisch gesprochen. Aber indem wir wissen, was uns erwartet, wenn wir die Grenzen dieses Wachbewusstsein übertreten - was kommt, kommen kann und kommen darf -, dann erfüllt der Rausch subjektiv und kollektiv gewisse Funktionen: Wir setzen ihn zielbewusst als Medium der Handlungserweiterung ein. Der Ausspruch eines Jugendlichen: ,Ich bin hier, um die Kontrolle zu verlieren' drückt den zielbewussten Einsatz von ,Rauschmitteln' aus. Der negativ konnotierte Kontrollverlust wird durch die Umwertung des ,gezielten Kontrollverlustes' kompensiert: Kontrollverlust als legitime und punktuell bei Männern akzeptierte Verhaltensweise.

Was auch immer an Handlungsgewinn erzielt wird; es kann nicht geschlechtsneutral diskutiert werden. Männliches ,Rauschausleben' ist denn auch vor allem auf dem Koordinatensystem von Macht und Empfinden von Kollektivität einzuordnen. Die Macht ist von Bedeutung, weil sich viele Funktionalitäten des Rausches darauf konzentrieren, Macht auszuüben - über das weibliche Geschlecht und auch über Geschlechtsgenossen. Rausch hat bei Männern auch eine wichtigere Funktion als Initiationsritus, als Kommunikationsenklave bei Männerbünden und als Form der Reduktion von Komplexität als bei Frauen. Das Besondere dabei ist, dass der männliche Rausch im öffentlichen Raum und meist in einem kollektiven männlichen Zusammenhang stattfindet. In diesem Kontext beinhaltet der Rausch in der Regel:

  • Regelverletzungen

  • Tabubruch

  • Abbau von Blockaden

  • Erhöhung der Risikobereitschaft

Diese Übertretungen werden vor allem bei der Verstärkung männlicher, zum Teil verborgener oder im Alltag nicht lebbarer Verhaltensweisen relevant wie (Fremd‑/Auto‑)Aggression oder Gewalt. Diese Äusserungen und Funktionalisierungen des Rausches führen im öffentlichen Raum und im Männerkollektiv für die Männer und die Gesellschaft zu erheblichen Problemen. Insofern ist der männliche Rausch eher substanz‑ und substanzwirkungsfixiert als beziehungsorientiert.

,Der berauschte Mann' - Konstruktion von Männlichkeit - doing gender with drugs?

Die Konstruktion sozialer Geschlechtlichkeit (doing gender) kann den Blick für den Ansatz öffnen, Drogenkonsum weniger als Reaktion auf Problemlagen, sondern als bewusstes, gezielt eingesetztes und damit funktionales Instrument zur Herstellung von Geschlechtsidentitäten zu verstehen - ein Instrument, das zur Bewältigung männlich konnotierter Entwicklungsanforderungen eingesetzt wird. Hier wird nicht das passive Moment, sondern die Aktivität der Person betont. Der Drogenkonsum ist ein traditionelles und hoch besetztes Medium, um Männlichkeiten herzustellen. Drogen - insbesondere der intensive Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Substanzen - bieten Abgrenzungsmöglichkeiten zum weiblichen Drogenkonsum. Vor allem aber setzten sie etwas frei, das zur Herstellung und öffentlichen Äusserung von Männlichkeiten genutzt werden kann:

  • Unverletzlichkeitsphantasien

  • Grössenwahn

  • Intensives Erleben von Gruppe und Dynamik

  • Quantifizierung des (Sich-)Erlebens im 'Kampf- und Komatrinken'

  • Trophäensammlung

  • Demonstration und Ausleben von Stärke und Macht

Neben der Beeinflussung des bewussten Erlebens kommt dem exzessiven Alkoholkonsum also immer auch eine Symbolisierungsfunktion zu, die zu einer bestimmten Form von Kommunikation in der ,Sprache des Alkohols' führt. Dabei sind Antriebssteigerungen und das ,Über-sich-Hinauswachsen' Rauschgefühle, die männlich definierten Dynamiken entsprechen.

Aber nicht nur der durch Substanzen bewirkte Rausch, sondern auch die Berauschung über Gefühle und Erlebnisse dient als Herstellungsmedium von Männlichkeiten. Michael Apter beschreibt das in seinem Buch ,Im Rausch der Gefahr'[1]: Gefahren werden konstruiert um sie beherrschen zu können. Da es keine basalen Herausforderungen in der Natur mehr zu bestehen gibt, werden sie künstlich im Sport- und Freizeitbereich hergestellt, um einerseits veränderte Zustände der Erregung (,thrill', ,Kick', ,Kitzel', eben: Adrenalinstösse) erleben zu können, aber auch um diese Gefahrensituationen zu ,meistern': Surrogate (Ersatzgefahrenszenarien) wie Sky-diving, River-rafting, U-Bahn-Surfen, Auto-Rennen, Free-climbing. "Live fast - die young" ist die passende und hauptsächlich männlich-zugeschnittene Maxime.

,Hegemoniale Männlichkeit' und Drogenkonsum

Nehmen wir Connells Aussagen zur hegemonialen Männlichkeit[2], dann finden wir diese traditionellen Muster zur Herstellung und Aufrechterhaltung von Männlichkeiten (wie ,Versorgen/Ernähren', ,Beschützen' und ,Unterordnung von Frauen' auch und vor allem in drogenbezogenen Verhaltensweisen, Kollektiven und Subkulturen wieder (Tab. 3):

Tab. 3: Hegemoniale Männlichkeit im drogenbezogenen Kontext:

Merkmale

(Sub-)Kulturen

Drogenbezogene Verhaltensweisen und Subkulturen, z.B. über:

,Versorgen/Ernähren'

(,Provision')

Bestehende Fertigkeiten und Fähigkeiten

Anbau/Herstellung, Vertrieb von Drogen, Drogenkonsum zur Antriebs-/Leistungssteigerung, Bewältigung von Stress im Arbeitsleben

,Beschützen'

(,Protection')

Öffentliche Demonstration von Mut, Risikobereitschaft

,Gewaltmonopol der Männer'

,Kontrolle der Prostitution'

,Unterordnung/Abwertung von Frauen'

,Procreation'

Frauenfeindlichkeit,

Homophobie, Demonstration heterosexueller Potenz

Abwertung Anderer, Traditionelle Beziehungsformen, Status/Hierarchien

Quelle: Connell (2000)

Unsicherheiten und männliche Geschlechtsrolle

Insbesondere der Alkoholgebrauch dient als Stimulations- und Kompensationsmittel gegenüber Leistungsanspruch und Kampfbereitschaft - bei Männern stärker als bei Frauen. Alkoholgebrauch dient als Coping-Strategie traditioneller Männlichkeit: Verdrängen, Abspalten und Abschotten. Dieser Konsum muss im Kontext der Verunsicherung männlicher Geschlechtsrolle diskutiert werden. Jakob Müller[3] hat darin Suchtursachen für Männer entdeckt:

  • Durch die Abwesenheit männlicher Bezugspersonen entsteht eine Geschlechtsunsicherheit.

  • Damit verbunden ist das Fehlen von vorgelebten Identifikationsangeboten.

  • Männliche Rollenzwänge prädestinieren zum Alkoholkonsum.

  • Alkohol dient als Ersatz für blockierte Gefühlswahrnehmungen.

  • Weiter wird er als Konfliktregulierungsmittel eingesetzt.

  • Alkohol stellt ein ideales Medium einer Scheinwelt mit positivem Selbstbild und emotionalem Erleben dar.

Martin Sieber[4] beschreibt mit seiner MOA-These (Macht-Ohnmacht-Alkoholkonsum) den Zusammenhang und Kreislauf vom Bedürfnis nach Macht, erlebter Ohnmacht und Alkoholkonsum. Einerseits sei das Dominanzstreben bei der Alkoholkonsumgruppe junger Männer am höchsten, und andererseits korreliere der Wunsch nach vergrösserter persönlicher Macht mit starkem Trinken.

Da der historische Prozess der Verunsicherung der männlichen Geschlechtsrolle ein fundamentales Bedrohungsszenario des Mannseins darstellt, ist vor diesem Hintergrund zu fragen, warum nicht (noch) mehr Männer Alkohol als Bewältigungsmittel einsetzen? Diese Frage korreliert mit der salutogenetischen Perspektive der Gesundheitsförderung: Wir fragen zunehmend danach, warum und wie Menschen gesund bleiben. In den Kontext von ,Mann, Sucht und Männlichkeit' gebracht heisst das: Wie schaffen es Männer trotzdem, ,gesund' zu bleiben und in Bezug auf Alkohol- und übrigen Drogengebrauch risikoarme Konsummuster zu entwickeln und aufrecht zu erhalten?

Wenn es stimmt, wie Connell behauptet, dass männliche Jugendliche ihre soziale Männlichkeit und ihr männliches Selbstbild vor allem auch in Abhängigkeit von Frauenverachtung entwickeln, nicht jedoch aus der Wertschätzung der eigenen Männlichkeit, dann geht es während der Adoleszenzphase vor allem darum, eine ,Geschlechtsrollen-Ambiguitätstoleranz' aufzubauen. Diese Toleranz entspricht dann der Fähigkeit, widersprüchliche Rollenanforderungen aushalten und konstruktiv in das eigene Selbstbild und das eigene Lebenskonzept umsetzen zu können.

Aber wie soll welches ,Mann-Sein' gestärkt und entwickelt werden? Worauf sollen sich die Empowerment-Strategien? Wann ist der Mann ein Mann? Winter/Neubauer[5] geben mit ihrem Modell ,Balanciertes Junge- und Mannsein' Antworten auf diese Fragen. Unter anderem streben sie mit ihrem Modell an, Jungen und Männer bei der Entwicklung einer Sensibilität für die Geschlechtsrollen-Ambiguität zu unterstützen, indem sie beide (zusammengehörigen) Seiten des ,Mann-Seins' bewusst machen:

Leistung                      Entspannung

Aktivität                      Reflexivität

Konzentration              Integration

Präsentation               Selbstbezug

Konflikt                       Schutz

Stärke                        Begrenztheit

Kulturelle Lösung         Kulturelle Bindung

Heterosozialer             Homosozialer Bezug.

Geschlechts- und jungenspezifische Suchtarbeit

Diese Sensibilisierung kann als Orientierung in suchtpräventiven Angeboten für männliche Jugendliche eine wichtige Rolle spielen. Abstinenz als Ziel der Suchtprävention ist für Jugendliche und Jungen in der Regel kaum realistisch. Daher muss es im Zusammenhang mit ,Harm Reduction' eher darum gehen, sowohl die Chancen als auch die Probleme anzusprechen, die mit dem Drogenkonsum verbunden sind. Die Risikopädagogik hat bereits brauchbare Modelle einer ,Risikobegleitung' entwickelt.[6] Neben der Vergrösserung des Wissens und der Reflexion eigener Erfahrungen sollten jungen-/männerspezifische Suchtpräventionsangebote das Thema ,Drogen' im Prozess der Herstellung von Männlichkeiten hinterfragen. Damit verbunden ist eine Genussorientierung, die in männlichen Drogenkonsummustern hinter einer Wirkungsorientierung und -optimierung verborgen ist.
Und welche männerspezifischen Ziele sollten in der Behandlung von Drogen-/Alkoholabhängigen formuliert werden? Grundsätzlich geht es um ein Zulassen eigener Schwächen, um eine Versöhnung von idealem und realem Selbstbild und schliesslich um ein Infragestellen des vorhandenen kulturspezifischen Männerbildes.
Zusammenfassend lässt sich in Anlehnung an das Konzept des ,Gender Mainstreaming'
[7] formulieren, dass männerspezifische Angebote als Querschnittsaufgabe aller in der Drogenarbeit tätigen Organisationen entwickelt und als Qualitätskriterium der Förderung von Suchthilfearbeit verstanden werden müssen.

Literatur

Apter, M., 1992: Im Rausch der Gefahr. Warum immer mehr Menschen den Nervenkitzel suchen. München: Kösel

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzgA (Hrsg., 2002: Statistische Grundlagen 2001. Bonn.

Connel, R.W., 2000: Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten, 2. Aufl., Opladen: Leske + Budrich

Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Nov. 2002: Frau und Sucht: Dokumentation des BundesFrauenKongreses Sucht "Ungeschminkt" am 5.und6. Sept. 2002 in BerlinBerlin: Nov.2002

Koller, G.; Rögl, N., 2003: Risflecting. Grundlagen, Statements und Modelle zu Rausch- und Risikopädagogik. Ein Studien- und Lesebuch. Salzburg: Akzente Suchtprävention

Müller, Jakob, 1996 : Männerspezifische Suchtaspekte. In: abängigkeiten 2/96 Beiträge zum VSFA Symposium "Männer und Sucht"- Männlichkeit und Alkohol

Sieber, Martin, 1996: Trinkverjhalten in der Männerbevölkerung - Indizien zur MOA-These (Macht-Ohnmacht-Alkohol-These) In: abhängigkeiten 2/96: Beiträge zum VSFA-Symposium "Männer und Sucht"- Männlichkeit und Alkohol: 27ff

Winter, Reinhard; Neubauer, Gunter, 2001: Dies und Das. Das Variablenmodell "balanciertes Junge- und Mannsein" als Grundlage für die pädagogische Arbeit mit Jungen und Männern. Tübingen


 

[1] Apter (1992)

[2] Hegemoniale Männlichkeit definiert Robert Connell (2000, 98) als "jene Konfiguration geschlechtsbezogener Praxis, welche die momentan akzeptierte Antwort auf das Legitimationsproblem des Patriarchats verkörpert und die Dominanz der Männer sowie die Unterordnung der Frauen gewährleistet (oder gewährleisten soll)"

[3] Müller (1996)

[4] Sieber (1996)

[5] 2001

[6] Vgl. dazu z.B. Koller/Rögl (2003)

[7] Vgl. dazu etwa http://www.gender-mainstreaming.net/