Artikelverzeichnis Nr.4, August 2008
Gender Mainstreaming
AutorIn Titel Lead
S.
GUDRUN SANDER
Gender Mainstreaming und
Gleichstellungs-ControllingGleichstellung als Führungsaufgabe: Der Artikel gibt einen
Überblick zu den gesetzlichen Grundlagen, der Praxis und dem aktuellen Stand in der Schweiz und geht auf die Implementierung in Organisationen und die Anforderungen an Führungskräfte ein.3
MARIE-LOUISE ERNST
Gender Mainstreaming
in der SuchtarbeitGender-Mainstreaming hat eine implizite zweite Zielrichtung: neben der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine Verbesserung der Massnahmequalität auf allen Ebenen und in allen Handlungsfeldern gefordert
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SILKE BIRGITTA GAHLEITNER
Psycho-soziale Diagnostik im Suchtbereich
Eine im Suchtbereich brauchbare gendersensible psycho-soziale Diagnostik sollte lebens-, subjekt- und situationsnah konzipiert sein. Im vorgeschlagenen mehrdimensionalen Modell wird die klassifikatorische Diagnostik mit grundlegenden Aspekten der Biografie und Lebenswelt kombiniert.
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ALISON CHISHOLM
Das Gender-Netz :
Ein Projekt zur Verankerung der Genderperspektive in der schweizerischen SuchthilfeDas Gender-Netz ist ein gemeinsam geführtes Projekt von Infodrog und der vom Bundesamt für Gesundheit Beauftragten zur Förderung gendergerechter Präventions- und Suchtarbeit. Als Folgeprojekt von « Frauen-Netz- Qualität » stärkt es seit 2006 die gendersensible Sichtweise von Fachleuten und in Institutionen.
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MAYA MEZZERA Die Genderperspektive im Projektalltag
Dass Präventionsprojekte gendergerecht sein müssen, ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Doch was heisst das genau ? Welches sind die jeweiligen Indikatoren für eine gendergerechte Umsetzung eines Projekts ? Gesammelte Erfahrungen aus dem Projektalltag der Stiftung Berner Gesundheit.
23 CLAUDIA VOLLMAR UND
NICOLE SCHMIDGeschlechtsspezifisches Gruppenangebot : « nice to have » oder « must » ?
Erfahrungsbericht über ein geschlechtsspezifisches Präventionsprogramm zum Risiko- und Schutzverhalten bei Hepatitis, AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten für KlientInnen der Abteilung Entzug und Intervention bei der Suchtbehandlung Frankental, Zürich. 27 ISABELLA STRECKE Gender und Gewalt –
ein Projekt im EntstehenDer Mühlhof ist ein auf stationäre Suchttherapie und Rehabilitation spezialisiertes Zentrum für alkohol- und / oder medikamentenabhängige Menschen. Gewalterfahrungen begleiten die Patient- Innen oft schon seit frühester Kindheit. Nun setzt sich das Team mit dem Thema Gender und Gewalt auseinander. 29 REINHILDE BECK Implementierung von
Gender Mainstreaming –
Ein ModellprojektEin bayrisches Modellprojekt versucht seit 2006 Gender Mainstreaming in acht Einrichtungen und Diensten der Suchthilfe und Psychiatrie zu implementieren. Der Artikel beschreibt, welche Erfahrungen bei der Umsetzung des Gender- Ansatzes in die Strukturen der Organisationen gemacht wurden 32 ANDREA FUCHS
Der Blick auf Frauen und
ihre Kinder : Gesund sein gesund bleibenBei FemmesTISCHE wird neu eine eigens produzierte Fotoserie zum Thema der Gesundheit von Frauen mit Kindern eingesetzt. Die Bilder und das dazu gehörende didaktische Material ermöglichen einen offenen Einstieg in die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen und sprechen ganz gezielt auch Migrantinnen an.
36 MARIANNE KÖNIG Fachtagung
«Sucht und Gender»Thema der Tagung vom 12. Juni 2008 in Biel waren die Auswirkungen von Geschlechteridentität und Geschlechterkonstruktionen auf Suchtverlauf und Suchtarbeit. Die TeilnehmerInnen waren
aufgefordert, « mitzukonstruieren » und « Gender
zu denken ».39