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Christian Jaeggi

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6|2012

Sozialraum

Sozialräume: verstehen – gestalten – verteidigen

Tanja Klöti, Carlo Fabian, Matthias Drilling

Der Raum als wissenschaftliche Kategorie umfasst nicht nur geografische Orte, sondern besteht vor allem aus Beziehungen zwischen den Menschen, die sich in ihm befinden. Deshalb wird in den Sozialwissenschaften und mittlerweile auch in verschiedenen Handlungsfeldern der Begriff des Sozialraums verwendet, wobei sich unterschiedliche Ansätze der Sozialraumorientierung etabliert haben. Für die Gesundheitsförderung und Prävention bedeutet dies, soziale Netzwerke und Lebensbedingungen als zentrale Determinanten der Gesundheit verstärkt zu berücksichtigen und so zu gestalten, dass sich neue Handlungsmöglichkeiten ergeben.

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Am Sozialraum arbeiten – Soziale Arbeit, Stadtentwicklung und Kontingenz

Patrick Oehler, Nicola Thomas, Patricia Frei

Aktuell werden viele Städte wieder mehr als vor Jahren als attraktive Arbeits-, Wohn- und Lebensräume wahrgenommen. Die Stadtregierungen spielen in diesem Wandel eine entscheidende Rolle, da sie «ihre» Städte momentan als Beteiligte an einem internationalen Standort-Wettbewerb begreifen und entsprechend neu (an)ordnen. Ein für diesen Umbau strategisch wichtiges Steuerungsinstrument sind die neu geschaffenen Abteilungen, Fach- und Arbeitsstellen für Stadtentwicklung. In diesen Kontexten finden sich auch AkteurInnen der Sozialen Arbeit wieder, speziell wenn es um «soziale» Themen der Stadtentwicklung geht.

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Topologie der drogenpolitischen Steuerung

Esteban Piñeiro

Befragt man die Schweizer Drogenpolitik auf ihre sozialräumlichen Bezüge, so wird man zuallererst auf die inzwischen verschwundenen offenen Drogenszenen verwiesen. Mit der Entwicklung der Überlebenshilfe transformierten sie sich zu professionell substituierten Milieus. Der Sozialraum bildet ein entscheidendes Relais der drogenpolitischen Steuerung. Er konditioniert die Art und Weise, wie die Drogenproblematik sich entfaltet.

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Alkohol – Erhältlichkeit, Konsum, Probleme: Ein Modell

Emmanuel Kuntsche, Mariana Astudillo, Béat Windlin

Wissenschaftliche Studien belegen, dass risikoreiches Trinken und damit verbundene Probleme umso geringer sind, je eingeschränkter die Erhältlichkeit von Alkohol ist. Zur Verdeutlichung der Rahmenbedingungen und vermittelnder Faktoren wird ein theoriegeleitetes Modell vorgestellt. Aus der Sicht evidenzbasierter Prävention sollte die Besteuerung angehoben, die Einhaltung von Alters- und Ortsbeschränkungen überprüft und Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Erwachsene und ältere Jugendliche sollten motiviert werden, keinen Alkohol an unter 16-Jährige abzugeben. Darüber hinaus sollten Eltern restriktive Regeln aufstellen.

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Wie lebt es sich im Transitquartier?

Nadine Käser

Zur alltäglichen Aneignung eines benachteiligten Quartiers, auch als Transitquartier bezeichnet, gab es bisher kaum konkrete empirische Erkenntnisse. Neu können nun aus der Perspektive langjähriger BewohnerInnen eines Transitquartiers in Bern verschiedene Dimensionen der Raumaneignung sowie unterschiedliche Aneignungsmuster aufgezeigt werden. Diese verdeutlichen, in welcher Hinsicht ein benachteiligtes Wohnumfeld als relevanter Alltags und Identifikationsraum dienen kann.

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Platzda?! in Wädenswil: Aneignung öffentlicher Räume durch Jugendliche

Raimund Kemper, Michael Bänninger

Im Rahmen einer schweizweiten Studie beschäftigte sich das Projekt «Platzda?! in Wädenswil» als sozialräumlich orientierter Präventionsansatz mit der Aneignung öffentlicher Räume durch Jugendliche. Untersucht wurden Interessen- und Nutzungskonflikte und deren Folgen. Dabei zeigte sich eine Diskrepanz zwischen der negativen Aussenwahrnehmung öffentlicher Räume und der grossen Bedeutung, welche diese für Jugendliche haben. In von Erwachsenen geplanten und gestalteten Räumen haben die Bedürfnisse und Ansprüche Jugendlicher eine schwächere Position. Aus einer lebensweltorientierten Perspektive wurden daher Lösungsstrategien zur jugendgerechten Planung öffentlicher Räume entwickelt.

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Jugendliche im öffentlichen Raum – eine Bestandesaufnahme

Manuel Fuchs, Elena Konstantinidis

Die «Juvenir-Studie» zeigt auf, dass der öffentliche Raum für die Mehrheit der Schweizer Jugendlichen einen wichtigen Ort zur Freizeitgestaltung darstellt. Aus Sicht der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden Jugendliche aber zunehmend als Problemträger im öffentlichen Raum wahrgenommen. Daher bedarf es in der Praxis eines reflektierenden Umgangs und einer Positionierung hinsichtlich dieses Phänomens.

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Sozialräumliche Gassenarbeit – Anspruch oder Utopie?

Andreas Wyss, Tobias Hochstrasser

Gassenarbeit sollte aufgrund ihrer Haltung und Methode eigentlich per se sozialraumorientiert sein. Die durch den Schwarzen Peter in der Stadt Basel begleitete Klientel lebt jedoch in einem eingeengten Sozialraum. Daher kann das Postulat eines sozialräumlich strukturierten Hilfesystems nicht aufrechterhalten werden. Die Weiterentwicklung zu einer stärkeren Sozialraumorientierung erscheint dabei denkbar einfach, wird jedoch mitunter durch durch das Hilfesystem selbst verhindert.

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Sozialraumorientierung und Sicherheit im öffentlichen Raum

Silvio Flückiger

Um den komplexen Ansprüchen gerecht zu werden, welche die Sozialraumorientierung an aufsuchend tätige Organisationen stellt, ist eine Auseinandersetzung mit Themen wie Sicherheit im öffentlichen Raum, Nutzungskonflikten und dem Einfluss, den das Verhalten der KlientInnen und der Bevölkerung darauf hat, unumgehbar. Eine Möglichkeit damit umzugehen, ist die Arbeit mit Doppelmandat, die eine aktive Einflussnahme sowohl auf die Situation der KlientInnen, wie auch auf die Situation im öffentlichen Raum ermöglicht.

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REGSAM – Regionale Netzwerke für soziale Arbeit in München

Martina Hartmann

Im Netzwerk REGSAM kooperieren die Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Bildung und Gesundheit innerhalb aller Stadtbezirke in München. Alle AkteurInnen – Verwaltung wie freie Träger – arbeiten zusammen, um die Angebote in den Stadtvierteln zu optimieren und die Qualität sozialer Arbeit weiter zu entwickeln. Ziel ist eine solidarische Stadtgesellschaft, in der den Menschen, die Unterstützung brauchen, ausreichend und gleichberechtigter Zugang zu Angeboten und Chancen eröffnet wird.

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SuchtAkademie: Erfahrungen teilen, vernetzt handeln

Jakob Huber, Iwan Reinhard, Lukas Vögeli

Der aktuelle SuchtAkademie-Zyklus zum Thema «Sicherheit und soziale Integration im öffentlichen Raum» liefert in sieben Handlungsfeldern Denkanstösse für lokales Handeln in Quartieren und Gemeinden. Regionale und themenspezifische Dialogforen dienen als Ausgangspunkte für den Erfahrungsaustausch, den Aufbau gemeinsamer Problemwahrnehmungen und die weitere Auseinandersetzung mit akuten Fragestellungen vor Ort. Der Artikel stellt die Handlungsfelder vor, gibt einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten und beleuchtet den Wissenstransfer in die Alltagsarbeit der Grundversorgung am Beispiel der Umsetzung des Suchtpolitikkonzepts Winterthur.

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